9. Februar 2009

Was ist Deine Stil-DNA?

Die neuen Trendstudien von der IMM Köln und von Stilwerk haben offensichtlich nicht nur bei mir einen etwas verschwommenen Eindruck hinterlassen. Der Kommentar von Markus Frenzl auf Stylepark ist auf jeden Fall ziemlich bissig. Das Grundproblem der vorliegenden Trendbooks ist die tatsächlich herrschende Beliebigheit vor dem Hintergrund einer individualisierten Gesellschaft. Es scheint unmöglich, um das zersplitterte Bild der populären visuellen Kultur in vier handlichen Themen zusammenzufassen - von den noch viel komplexeren Lebensstilen ganz zu schweigen. Was ist also der Sinn von Etiketten wie "Hysteric Wonderland" oder "Too much", wenn dann doch jeder eine bunte Mischung aller Strömungen in einem individuellen Stil vereint? Meine Schlußfolgerung: Sinn machen solche Trendbooks nur für die Industrie, dem einzelnen Designliebhaber bringen sie keine neuen Erkenntnisse.


Aber das bringt mich dann zum eigentlichen Punkt dieses Posts: wie beschreibe ich eigentlich meinen individuellen Einrichtungsstil? Die Frage ist gar nicht so leicht zu beantworten, besonders wenn man sie nicht nur auf einen Lebensabschnitt bezieht, sondern versucht tiefer zu graben. Welche Elemente definieren meinen Stil über die Jahre hinweg? Was sind die roten Fäden, die sich durch meine Einrichtung ziehen? Bei Jane Cumberbatch, der Autorin von Pure Style, habe ich hierfür die Formulierung Stil-DNA gesehen und fand das eine passende Metapher.

Erforschen wir also unsere Stil-DNA. Wer macht mit? Damit das Ganze nicht genauso beliebig wird wie das Trendforscher-Blabla, sind eindeutige und inhaltsgeladene Wörter wichtig. Zur Unterstützung habe ich eine Wortliste aufgestellt, die natürlich nicht vollständig sein kann - aber den Anfang erleichtert. Und dann hier noch mein Selbstversuch ...

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